Facel-Vega Facellia Prototype – Aluminium - Cabriolet

1960
logo-Facel-Vega

1960

Facel-Vega Facellia Prototype
Aluminium - Cabriolet


specifications

Horse Power: 130
Cylinder Capacity: 1963
Cylinder: 4
V-max: 185 km/h

Price: € 239.500,-

Contact

Stefan Luftschitz

Tel. tagsüber: +49 8036 7004 
Tel. mobil: +49 171 2742634 


Bei Fragen zu diesem Fahrzeug rufen Sie mich bitte an, ich rufe Sie dann gerne auch zurück.

For further questions about the car feel free to call me, I will immediately call you back too.

Andreas Weissenseel

Tel. tagsüber: +49 8036 7004 
Tel. mobil: +49 176 73902167 


description

Sensationelle Rarität! ... mit Hardtop, und Overdrive.

Geschichte der Facellia FA-A119 VERS. 2
Im Mai 1996 tauchte in Frankreich eine ungewöhnliche Facellia Cabriolet auf, die von einer Firma
Lazzarini im lothringischen Metz verkauft wurde.
Der bisherige Besitzer teilte mit, dass er persönlich dieses Auto in der Fabrik „Sté des Fonderies de
Pont-à-Mousson“ gekauft hatte.


Weitere Recherchen ergaben, dass die Facellia ursprünglich am 14.05.1960 erstmals auf die Fabrik
Facel-Véga angemeldet wurde. Es handelte sich um ein serienmäßiges Fahrzeug der ersten Serie
(Produktionsnummer 17) ohne weitere Besonderheiten. Danach wurde das Fahrzeug einige Zeit als
Versuchsfahrzeug im Werk genutzt. Einige Modifikationen wurden im Werk zu Testzwecken ein- bzw.
angebaut. So hat das Fahrzeug z.B. an der Vorderachse Federteller, die noch das FORD-Logo tragen,
die Original Scheinwerfer wurden mit Plexiglas-Vorsätzen aerodynamischer ausgestaltet und einige
Fahrwerksveränderungen sind durchgeführt worden.


In dieser Zeit wurde dieses Fahrzeug auch zu Testzwecken der Presse zur Verfügung gestellt.
Nach einiger Zeit wurde die Facellia andas Werk PAM verkauft um gravierende Umbauten zur
Leistungssteigerung vorzunehmen.


Die bisherige Stahl-Karosserie wurde komplett in Aluminium originalgetreu nachgefertigt. Für diesen
Umbau wurde ein einzelner einzigartiger Motor entwickelt, der als Weiterentwicklung des Facellia-
Motors 1980 cm³ Hubraum hatte und mit einer Bosch-Doppelzündung ausgerüstet wurde. Die
Leistung des Motors wurde mit ca. 150 PS angegeben und in Verbindung mit einem einzigartigen
Overdrive an dem Original-Getriebe eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 200 km/Std. testiert.
Es ist heute nicht nachprüfbar, ob Im Rahmen weiterer aerodynamischer Versuche die Frontmaske
gegeneine Maske der Facellia F2 mit Mégalux-Scheinwerfer ausgetauscht wurde, oder der Austausch
aufgrund eines Front-Unfallschadens stattfand.
Die Frontmaske wurde aber nicht mehr in Aluminium gefertigt, sondern eine Stahlmaske wurde nicht
gerade fachmännisch auf die Aluminium-Kotflügel aufgeschraubt. Danach wurde das Fahrzeug
umlackiert und erhielt eine schwarze Außenlackierung und die veränderten Sitze der Facellia F2.
In diesem Zustand wurde das Fahrzeug 1996 nach Saarbrücken verkauft, wobei vom Verkäufer
mitgeteilt wurde, dass der Motor neu überholt sei.
Nach ca. 2000 Kilometer gab der Motor den Geist auf und diverse Probleme mit dem Overdrive
stellten sich ein. Dieses Getriebe sowie der Motor sind Einzelstücke und waren als Prototype
sicherlich nicht technisch ausgereift.


Um das Jahr 1999 wurde der Motor zu einem französischen Facel-Vega Spezialisten zur Überholung
gebracht und nach vielen Jahren endgültig fertig gestellt. Bei dieser Motor-Reparatur wurden u.a
Kolben ausgetauscht, der Zylinderkopf sowie die Kurbelwelle mit Lagern etc. überholt. Diese
Motorrevision war aufgrund geschilderter Schwierigkeiten sehr kostspielig.
Im Jahr 2009 wurde bei den deutschen Facel-Véga Spezialisten Diemer & Dalheimer in Saarbrücken
die Renovierungsarbeiten an der Facellia begonnen. Hierzu wurde die Aluminium-Karosserie vom
Chassis getrennt und durch eine Neuanfertigung der Original-Frontmaske in Aluminium der
ursprüngliche Zustand der Karosserie wiederhergestellt sowie der komplette Stahlunterbau instand
gesetzt. Die Bilder zeigen verschiedene Phasen der Karosserie-Arbeiten.
Ferner wurde bis zur letzten Schraube die komplette Technik unter Beibehaltung der originalen Teile,
Kleinteile etc. sowie das Chassis neu aufgebaut.


Die komplette Elektrik, Instrumentierung, Innenausstattung, Dachkonstruktion mit Außenhaut – also
das komplette Fahrzeug – wurde restauriert. Der Zustand des Fahrzeugs erlaubte es nicht, nur eine
Teilrestauration durchzuführen, weil der Zahn der Zeit an allem seine Spuren hinterlassen hatte.
Nach sechs Jahren Arbeit wurde der „neu restaurierte“ Motor, der zwischenzeitlich aus Frankreich
angeliefert wurde, eingebaut und der erste Motorstart durchgeführt.
Der Schrecken war groß als nach 2 Minuten Laufzeit der Motor stockte, die Kolben sowie die
Kurbelwelle fest saßen. Der Motor war bis auf den Zylinderkopf also im Minutenbereich komplett
defekt und eine erneute Motorrevision wurde erforderlich.


Von dem Motor, der wie oben bereits erwähnt, eine Einzelanfertigung ist, gibt es weder technische
Daten noch irgendwelche Spezifikationen.
Insgesamt ist festzustellen, dass die Arbeiten sich als äußerst schwierig erwiesen, weil weder Details
bekannt waren noch jemand zu finden war, der sich mit den technischen Spezifikationen dieses
Autos auskannte. Schlussendlich hat die Firma Diemer & Dalheimer den Motor erneut mit speziell
angefertigten Kolben und neu bearbeiteter Kurbelwelle überholt.


Rechtzeitig zur Rétromobile 2016 wurde die Facellia fertiggestellt und konnte als Einzelstück auf dem
Stand der Amicale bewundert werden.


Sensational Rarity! Comes with Hardtop and Overdrive

History - Facellia FA-A119 Vers. 2

In May 1996 an extraordinary Facellia Convertible was seen in France, and sold to Lazzarini Works in Metz.

The previous owner informed, that he personally bought this car from the car-dealer „Sté des Fonderies de Pont-à-Mousson“

Further researches unfold, that on May 14th, 1960 this Facellia was originally registered to
Facel-Véga. It was a serial-production, first series, (Production-Number 17), with nothing special at this time. The factory used the Car as experimental vehicle. Some modifications were assembled, for example the front axle spring-retainer has the company logo FORD. The original headlamps became plexiglass attachments for aerodynamic effectiveness, several chassis.modifications were made.  

In this time the Car was handled to the press for test-drives. After a while the Facellia was sold to the factory PAM, to reach a performance improvement. The previous steel-chassis was completely exchanged to a new one built of Aluminium.

A unique Engine was created, a development of the Facelia engine, now with 1980 ccm, and Bosch double-ignition, output power about 150 PS, in combination with an Overdrive Gearbox the top speed increased to circa 200 km/h.

It can not be proofed, whether the frontmask was changed to a Facellia F2 mask with Megalux-Headlights for aerodynamic reasons, or if this was made after an accidental damage.  Anyhow, the Frontmask was no longer an aluminium one, a steel mask was not craftmanslike fitted to the aluminium carwings. Afterwards the car was re-painted to black, and Facellia F2 seats were fitted.  

In 1996 the car was sold in this condition to a buyer in Saarbruecken, who was told that the engine was recently overhauled. After 2000 km the engine breaks down, and the Overdrive made several problems, too. Gearbox and Engine are unique, and for a prototype surely not state of the art.

So in or about 1999 the engine was send to an French Facel-Véga Specialist for an overhaul, which takes many years to finish. They exchanged the Pistons, Cylinderhead and Crankshaft etc were reconditioned. One can imagine, after all those difficulties, this revision was extremely expensive!

The German Facel-Véga Specialists Diemer & Dalheimer in Saarbruecken started in 2009 with Facellias reconditioning. Therefore the Aluminium coach was separated from the chassis, and with a new built aluminium frontmask the originally state was recovered. Photographs proof all working steps. To the smallest screw and rivet the complete technic was re-assembled, by use of the original parts The whole Electric, Instruments, Interior-Trim, roof structur and hull, they paid attention to everything.

The Cars condition forbid a part-restoration, to many parts and details were in a real bad state.

After six years work the overhauled engine, meanwhile delivered from france, was assembled and for the first time started. But what a shock: after only two minutes a piston jamming and crankshaft stopping! In Minutes the whole engine had a terrible breakdown and an engine overhauling was necessary again.

As mentioned before, this engine is unique, there are no technical documents or other specification details available, which makes every repair or work so extremely difficult.

Finally Diemer & Dalheimer overhauled the engine with new, custom-made pistons and a revisioned crankshaft.

Just in Time for the Rétromobile 2016 the Facellia was at last completed and could be admired at Amicale’s exhibition stand.


Die hier gemachten Angaben sind unverbindliche Beschreibungen. Sie stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar. Der Verkäufer haftet nicht für Irrtümer, Eingabefehler und Datenübermittlungsfehler.

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